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Vor der Akupunktur kommen die Medikamente, vor den Medikamenten kommt die richtige Ernährung, vor der richtigen Ernährung aber kommt die Behandlung des Geistes.

Zitat aus dem "Gelben Kaiser", einem der ältesten Lehrbücher der Inneren Medizin von etwa 2600 v. Chr. 

Etwa 7 Millionen Menschen im Bundesgebiet leiden unter chronischen Schmerzen, 600.000 davon haben so starke Schmerzen, dass diese als eigenständige Erkrankung behandelt werden müssen. Oftmals ist die Schulmedizin diagnostisch und therapeutisch an ihre Grenzen gestoßen und der Patient gilt als austherapiert. Etwa 70 Prozent aller Tumorpatienten leiden im fortgeschrittenen Stadium unter Schmerzen. Noch immer bekommen viele Patienten keine oder nur eine unzureichende Behandlung.

Die schmerztherapeutische Behandlung beginnt mit einer sorgfältigen, umfassenden ärztlichen und psychodiagnostischen Schmerzanamnese.

Nachdem immer mehr Patienten unter Schmerzen leiden, insbesondere chronische Schmerzen und die üblichen medikamentösen Therapiemethoden ineffektiv oder unzureichend waren, wurde zunächst in den USA systematisch wissenschaftlich das Schmerzverhalten und -erleben erforscht. Es wurden zunehmend psychologische Behandlungsmethoden entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Dabei stehen u.a. das Alltagsverhalten des Patienten, der Umgang mit der konkreten Schmerzsituation und seine Belastbarkeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Heute kann man jedoch durch Einsatz unterschiedlicher Methoden nahezu jede Schmerzsymptomatik zurückdrängen, und auch bei Tumorpatienten in über 90 Prozent der Fälle Schmerzlinderung oder sogar Schmerzfreiheit herbeiführen, was wiederum in den meisten Fällen eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität bewirkt.

Unter Berücksichtigung verhaltensmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren wird für den Patienten aus verschiedenen Methoden ein individuell sinnvolles Therapiekonzept erstellt.

In Kombination mit den erfahrungsmedizinisch gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Schulmedizin tragen die naturheilkundlichen Methoden dazu bei, dass auch Tumorpatienten durch weitgehende Schmerzbefreiung wieder ein Stück Lebensqualität erhalten.

Der Patient führt während der gesamten Therapie ein Schmerztagebuch, da nur er individuell seine Schmerzintensität beurteilen kann. Mit dieser Dokumentation kann der Therapieverlauf vom Team kontrolliert und bei Bedarf adaptiert werden.

Unsere Behandlungsphilosophie beruht auf einer fachübergreifenden Krankheits- und Therapievorstellung, die Körper und Seele als Einheit begreift. Entsprechend umfassend und integrativ ist das Behandlungsangebot aus schulmedizinischen Verfahren, Verhaltensmedizin, Psychotherapie, Naturheilkunde und traditioneller chinesischer Medizin.

Es wird jede Übertherapie vermieden - die individuelle Arzt-Patientenzuwendung und der individuelle Einsatz verschiedener Therapiemethoden stehen im Vordergrund.

Kontextspalte

Schmerztherapeutische Verfahren

  • peripher und zentral wirksame Analgetika
  • Infusionstherapien
  • Neuraltherapie
  • Ganzkörper-, Kopf- und Ohrakupunktur
  • Elektroakupunktur
  • Homöopathie
  • Chirotherapie
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
  • Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie
  • ganzheitliche Psychiatrie
  • Entspannungsübungen
  • autogenes Training
  • Massagen des Bewegungsapparates
  • Lymphdrainagen
  • physiotherapeutische Behandlungen
  • Atemtherapie
  • Methoden der manuellen Medizin

Schmerzindikationen

  • Tumorschmerz
  • Neuralgien
  • Migräne / Spannungskopfschmerzen
  • Kreuz-/Rückenschmerzen
  • Rheumaschmerzen
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Polyneuropathien
  • Phantomschmerzen
  • Herpes Zoster
  • Gesichtsschmerzen
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • somatoforme Schmerzsyndrome
  • sympathische Reflexdystrophien
  • genitalneurologische Defekte